Über Silvester zum Gleitschirmfliegen nach Monaco – des ist schon was ganz Besonderes. Sonne, Meer, feine Thermik und a super Gruppe. Besser kann a Jahr kaum starten.
Alle Teilnehmer sind pünktlich angereist. Am Samstag um 15 Uhr haben wir uns gleich am Landeplatz in Roquebrune getroffen – und ja, der Landeplatz ist dort gleichzeitig der Strand. Also alles genau angeschaut und besprochen: Wie lande ich zielsicher? Wo sind die Feinheiten? Wie bleib i trocken? Nach kurzer Begrüßung ging’s dann in die Apartments zum Einchecken.
Am nächsten Tag früh raus aus den Federn, Treffpunkt um halb neun, kurzes Wetterbriefing und ab nach Sospel. Perfekt, um in Ruhe anzukommen, sich kennenzulernen und gleich ein oder zwei schöne Flüge zu machen.
Start- und Landeabläufe wurden nochmal genau gebrieft, und auf kleiner Fläche haben wir fleißig geübt: Mit Flaps, mit Ohren, ausgeflogen mit Abfangen und Durchbremsen. Sauber, ruhig, kontrolliert – so mag ma des.
Am Abend ging’s gemeinsam in eine nette Pizzeria nach Menton. Gutes Essen, viel Lachen, ein richtig feiner Tagesausklang. Untergebracht waren alle in schönen Apartments, meist mit Selbstverpflegung, zwischendurch natürlich auch gemeinsam essen – so wie’s sich gehört.




Bei Roland, Teresa und Moni gab’s jeden Morgen Yoga am Pool mit Sonnenaufgang. Ein Traumstart in den Tag … auch wenn 7:15 Uhr für manche eher sportlich war 😄 Zwischen Fliegen und Essen stand auch Sightseeing am Programm.
In Monaco hatten wir sogar das Glück, vom Red Bull X-Alps-Startplatz zu starten und den ganzen Gleitwinkel bis runter in unsere Bucht auszunutzen. Kino pur.
Ein besonderer Abend führte uns über Menton nach Saint-Agnes – das kleinste und höchstgelegene Küstendorf der Gegend. Dort speisten wir königlich: Wildschweinbraten, Hasenbraten, Filetsteak – ein Menü, von dem wir noch die ganze Woche zehrten. Einfach herrlich! 🍷🐗🥩





Silvester wurde gemeinsam gegrillt, und vom Strand in Roquebrune aus haben wir das Feuerwerk von Monaco bestaunt. Meer, Lichter, gute Leute – da wird’s warm ums Herz. Am Neujahrstag war der Wind etwas zu stark zum Fliegen. Also kein Stress, Plan B: Groundhandling in Sospel, danach Sightseeing im alten Monaco mit Palast, Kirchen und gemütlichem Essen in Roquebrune.
So schaut ein gelungener Alternativtag aus.
Dann kamen die Traumflugtage:
Blauer Himmel, 14 Grad, in der Sonne bis zu 20 Grad. Sospel haben wir gleich mehrmals angefahren und sogar noch einen neuen Startplatz ausprobiert. Viel Thermik, lange Flüge und richtig breite Grinser unterm Helm. Alex hatte dort seinen persönlichen Top-Tag mit Burg-Überflug, Aufkurbeln und Startplatzwechsel – richtig stark.
Weil die Gruppe so gut zusammengewachsen ist und alle mega motiviert waren, haben Roland und Moni spontan beschlossen, auch den Samstag noch gemeinsam zu betreuen.








Und siehe da:
Das war der beste thermische Tag der Woche. Conny war über drei Stunden in der Luft – einfach gewaltig. Am letzten Tag gab’s dann noch a kleines Meer-Intermezzo: Marcel ist durch a Meerespfütze marschiert – Füße nass, a bissl Salzwasser am Gurtzeug und der Schirm leicht feucht von der Meeresluft.
Aber kein Drama: Pool-Service bei Moni, Schirm kurz gespült, Gurtzeug geputzt, Schuhe und Klamotten zum Trocknen aufgelegt – und währenddessen gemütlich Würstl gegessen. So geht Betreuung mit Herz und Hausverstand.
Bei der Nachbesprechung
kam dann noch richtig schönes Feedback von den Teilnehmern. Conny meinte, er sei schon viel mit Gruppen unterwegs gewesen, aber so ein tolles Team habe er selten erlebt: ruhige Busfahrt-angenehme Tipps -Kommandos über Funk, super Wetterbriefings – und genauer Plan des Tages- einfach alles tipptopp. Des freut uns natürlich riesig, weil genau so soll sich eine Flugwoche anfühlen. Auch Dominik und Alex haben gleich wieder für Bassano gebucht und gesagt, es war eine mega Woche, viel gelernt und freuen sich schon, bald wieder mit uns unterwegs zu sein. So was geht runter wie Öl – Danke
Zum Abschluss
haben wir noch gemütlich vor Monis Apartment zusammengesessen, Kaffee getrunken, die letzten Kekse verdrückt und einfach die Woche ausklingen lassen. Und so sind wir heimgefahren: alle glücklich, zufrieden und vor allem gesund – und genau das ist immer das Wichtigste für die Crew.
Mit viel Airtime im Logbuch und noch mehr Sonne im Herzen. ❤️☀️🪂
FLY-MONACO.COM
Parafly-Flugschulgründerin, Paragleiterin der ersten Stunde, Fluglehrerin, Skyperformance-Trainerin, DHV-Prüferin, Expertin für Flugreisen, Kooperationspartnerin Papillon Alpen Paragliding Center
▸Bio
– Monika „Moni“ Eller



